Sonntag, 25. April 2010
Diving
Am nächsten Tag wurden wir auf dem Schiff mit einem riesen Frühstücksbuffet empfangen. Schon vorher hatte uns Chris gewarnt, dass unser Alltag die nächsten drei Tage nur noch aus schlafen, essen , tauchen, schlafen, essen... bestehen würde. Und tatsächlich wurden wir nach Strich und Faden verwöhnt. Neben den goßzügigen Frühstücks, Mittags und AbendsBuffets gab es in jeder erdenklichn Pause frischen Kuchen oder sonstige Snacks.
Im Vordergrund stand neben den ganzen leckerein trotzdem noch das Tauchen. An unserem ersten Tag haben wir direkt 2 Lehrtauchgänge absolviert. Der Anblick der sich uns dabei bot war einfach atemberaubend. Meterhohe Korallen und bunte Fischschwärme überall. Dabei dieses unglaubliche Stille die unter Wasser herrscht.
Am nächsten Tag ging es dann direkt weiter. Um halb 7 wurden wir aus den Betten gescheucht um in unsere noch nassen Tauchanzüge zu schlüpfen.Der erste Tauchgang dieses Tages war unser bisher tiefster und ging bis auf 18 meter in die Tiefe. Nach einem weiterem Tauchgang am Mittag war unsere Ausbildung dann abgeschlossen und wir durften nun auf eigene Faust losziehen.
Mit Kompass bewaffnet machten auch wir uns also auf den Weg ins Korallenriff. Da wir natürlich, wie nicht anders zu erwarten, nach einiger Zeit nicht mehr allzu sicher waren wie wir zum Schiff zurückgelangen können, musste wir doch mal kurz an der Oberfläche lünkern um unseren Kurs zu korrigieren..
Nachdem dieses erste Abenteuer überstanden war ging es auch direkt zum nächsten. Der Nachttauchgang. Sobald die Sonne verschwunden war versammelten sich schon die ersten großen Fische und Haie in den Lichtpegeln des Bootes. Von außen gruselig anzusehen doch als wir erst einmal im kühlen dunklem nass waren, war die Situation nur halb so beängstigend wie zuvor geglaubt. Die Haie zogen ruhig ihre Bahnen um uns.Ein tolles Gefühl!!Leider war Brian, eine kleinwagengroße Schildkröte nicht zu Hause als wir an seiner Höhle vorbeischauten doch dafür haben wir noch ein paar andere interessante Wasserbewohner gesehen.
Den letzten Tag verbrachten wir wie die beiden Tage davor wieder mit essen, schlafen und tauchen. So ging auch dieser Tag schnell vorbei und abends hatten wir dann wieder festen Boden( der ab und zu doch noch mal geschwankt hat) unter unter unseren Füßen.
Montag, 19. April 2010
Diving im Great Barrier Reef
Unser 5-tägiger Learn to Dive Kurs war wohl mit das beste was wir in unserem halben Jahr Australien gemacht haben. Zusammen mit 5 anderen Deutschen haben wir am 14.4. unsere ersten Instruktionen zum Thema Tauchen erhalten. Bei Kaffee und Keksen hat unser Tauchleherer Chris 2 Tage lang alles Wissenwerte über die theoretischen Dinge des Tauchens erklärt. Neben Formeln, Tabellen und Ausrüstung durften wir am ersten Tag auch direkt mit voller Montur in den Pool der Tauchschule hobbsen. Der erste Atemzug unter Wasser war ein überwältigendes Gefühl. Und auch das schwerelose Schweben war eine ganz neue Erfahrung für uns. Nachdem wir uns an die ungewohnte Situation gewöhnt hatten , haben wir allerlei Übungen unter Wasser gemacht. Chris hat uns mit viel Humor und Geduld allerhand Dinge gezeigt, die uns beim Tauchen im Meer noch nützlich sein sollten. So haben wir gelernt wie man seine Maske auspustet,wie man reagiert wenn einem die Luft ausgeht, wie man seine komplette Ausrüstung unter Wasser aus und an ziehen kann und noch vieles mehr. Nachdem wir alles notwendige gelernt hatten mussten wir noch einen kleinen Test bestehen bevor es ab aufs Boot ging.
Am nächsten Tag wurden wir auf dem Schiff mit einem riesen Frühstücksbuffet empfangen. Schon vorher hatte uns Chris gewarnt, dass unser Alltag die nächsten drei Tage nur noch aus schlafen, essen , tauchen, schlafen, essen... bestehen würde. Und tatsächlich wurden wir nach Strich und Faden verwöhnt. Neben den goßzügigen Frühstücks, Mittags und AbendsBuffets gab es in jeder erdenklichn Pause frischen Kuchen oder sonstige Snacks.
Im Vordergrund stand neben den ganzen leckerein trotzdem noch das Tauchen. An unserem ersten Tag haben wir direkt 2 Lehrtauchgänge absolviert. Der Anblick der sich uns dabei bot war einfach atemberaubend. Meterhohe Korallen und bunte Fischschwärme überall. Dabei dieses unglaubliche Stille die unter Wasser herrscht.
Am nächsten Tag ging es dann direkt weiter. Um halb 7 wurden wir aus den Betten gescheucht um in unsere noch nassen Tauchanzüge zu schlüpfen.Der erste Tauchgang dieses Tages war unser bisher tiefster und ging bis auf 18 meter in die Tiefe. Nach einem weiterem Tauchgang am Mittag war unsere Ausbildung dann abgeschlossen und wir durften nun auf eigene Faust losziehen.
Mit Kompass bewaffnet machten auch wir uns also auf den Weg ins Korallenriff. Da wir natürlich, wie nicht anders zu erwarten, nach einiger Zeit nicht mehr allzu sicher waren wie wir zum Schiff zurückgelangen können, musste wir doch mal kurz an der Oberfläche lünkern um unseren Kurs zu korrigieren..
Nachdem dieses erste Abenteuer überstanden war ging es auch direkt zum nächsten. Der Nachttauchgang. Sobald die Sonne verschwunden war versammelten sich schon die ersten großen Fische und Haie in den Lichtpegeln des Bootes. Von außen gruselig anzusehen doch als wir erst einmal im kühlen dunklem nass waren, war die Situation nur halb so beängstigend wie zuvor geglaubt. Die Haie zogen ruhig ihre Bahnen um uns.Ein tolles Gefühl!!Leider war Brian, eine kleinwagengroße Schildkröte nicht zu Hause als wir an seiner Höhle vorbeischauten doch dafür haben wir noch ein paar andere interessante Wasserbewohner gesehen.
Den letzten Tag verbrachten wir wie die beiden Tage davor wieder mit essen, schlafen und tauchen. So ging auch dieser Tag schnell vorbei und abends hatten wir dann wieder festen Boden( der ab und zu doch noch mal geschwankt hat) unter unter unseren Füßen.
Freitag, 9. April 2010
Nachdem wir unser Abenteuer FrazerIsland heil und mit vielen schönen Eindrücken überstanden haben machten wir uns am 1. April mit dem OverNightBus auf den Weg nach Airlie Beach. Wir hatten das große Glück die 14 stündige Fahrt auf den hintersten Sitzplätzen direkt neben der Toilette genießen zu dürfen.Dank dem dort herrschendem Hochbetrieb und dem dezenten Geruch wurde es leider keine sehr erholsame Nacht für uns beide.In Airlie Beach angekommen bezogen wir erstmal unser neues Quatier. Nachdem wir genügend Schlaf nachgeholt hatten, ging es am nächsten Tag auch schon weiter mit unserer Segeltour um die Whitsundays.Als einzige Deutsche unter 53 Teilnehmern umsegelten wir für 3 Tage die wunderschönen Inseln vot Airlie Beach und erkundeten mit Schnorchel und Taucherbrille das Great Barriere Reef.. Zu unserer Freude trafen wir einige bekannte Gesichter. Unter anderem unsere LieblingsIren mit denen wir auch schon FrazerIsland erkundet haben.So wurde auch dieser Ausflug plus AfterParty zu einem großen Spaß an den wir uns gerne erinnern.
06.04-08.04.
Kaum hatten wir wieder Land unter den Füßen ging es auch schon weiter. Unser nächstes Ziel war Magnetic Island.Dort angekommen machten wir unsere erste richtige Erfahrung wie es ist sein ganzes Gepäck Backpackerlike für mehr als nur 5 min auf dem Rücken zu schleppen. Gute anderhalb Stunden hat uns der 3,5 km lange Weg von der Fähre bis zum Hostel gekostet.30 Kilo können doch schwerer sein als man denkt... Die Strapazen des langen Fußmarsch waren jedoch schnell wieder vergessen. Viel zu groß war die Freude über das Wiedersehen mit unseren 2 Berliner Mäuschen Sarina und Saskia, mit denen wir uns dort verabredet hatten.Zusammen verbrachten wir dort 3 wunderschön faule Tage und feierten außerdem Sarinas 21.Geburtstag . Mit Decken, Rum und ein paar Leckerien haben wir es uns erst am Strand gemütlich gemacht um später die BeachParty zu rocken;)
09.04.-20.04
Nach einem weiteren Abschied von unseren Berlinerinnen ging es weiter mit dem nächsten Bus nach Cairns. Und hier erwartete uns schon der nächste lange Fußmarsch, denn unser Reisebus hatte so viel Verspätung, dass wir den letzten Shuttle-Bus zum Hostel verpassten. Nach knapp einer Stunde erreichten wir das Cairns Beachhouse und waren auch gleich reif fürs Bett. Die verbleibenden Tage bis zu unserem 5-tägigen Tauchkurs vertreiben wir uns nun an der paradiesischen Lagune direkt im Stadtzentrum und einem Tag Wakeboarden morgen an den Northern Beaches.
Freitag, 2. April 2010
Fraser Island
Das Abenteuer Ostküste hat begonnen und uns gleich bei unserem ersten großen Stop total vom Hocker gehauen!
In 3 Tagen haben wir mit einem Jeep mit Allradantrieb die größte Sandinsel der Welt erkundet! Im Gepäck hatten wir unser Proviant für 3 Tage verstaut in Kühlboxen, die wir immer wieder mit Eis versorgen mussten, einen Gaskocher, ein wenig Geschirr, unsere Zelte und 7 andere Backpacker!
Als man uns vorher vor dem Sand gewarnt hat und uns erzählte, dass wir ihn an Stellen finden werden, die wir selbst nicht mal kennen, haben wir das nicht ganz ernst genommen. Nach der ersten Nacht war uns klar, dass das kein Spaß war; es gab kein Essen mehr ohne Zähneknirschen und keinen T-Shirt Wechsel mehr ohne Sanddusche! Dafür wurden wir mit Anblicken entschädigt die wir wohl nie in unserem Leben vergessen werden und wir haben uns darauf geeinigt, dass Lake McKenzie der schönste Ort ist, an dem wir je gewesen sind!
Natürlich hat die Natur ihre Tricks eine so wunderschöne Insel zu beschützen - im Ozean tummeln sich Haie, Stachelrochen, Würfelquallen und manchmal auch Krokodile und auf der Insel selbst trifft man nicht selten auf ein Rudel Dingos. Und wie das Schicksal es so will haben wir beide eine Begegnung mit so einem Rudel gehabt!
Ann-Sophie wurde überrascht als sie abends nochmal den Vollmond am Strand genießen wollte und wurde von unserem todesmutigen englischen Gruppenmitglied Brian gerettet und Katrin wurde überrascht, als sie morgens alleine die Ruhe und das Meer genießen wollte und musste sich natürlich selbst retten. So bedrohlich wie es sich anhört war das Ganze nicht, aber einen riesen Schrecken jagt es einem schon ein, wenn man über die Schulter blickt und plötzlich 3 Dingos um einen herum stehen!
Neben den schönen Anblicken haben wir uns am Abend im Camp an einem guten Wein im 4l-Vorteilspack erfreut. Im Großen und Ganzen werden wir wohl alle diese Zeit nicht so schnell vergessen.
Mittwoch, 24. März 2010
mal wieder in Melbourne


Und wieder einmal sind wunderschöne 10 Tage in unserer Traumstadt vorbei. Wir haben Melbourne nun endgültig hinter uns gelassen und uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedet!
Am 12.März haben wir uns mit Chris und Christian, die wir im Working Hostel in Mildura kennen gelernt haben, auf den Weg nach Melbourne gemacht. Dieses Mal jedoch nicht wie gewohnt mit Bus oder Zug, sondern im selbst designten Spongebob Van der beiden. Die 9 stündige Fahrt hat uns größtenteils über einen geraden Highway durch die endlosen Weiten des australischen Buschs geführt. In guten 50-70 km Abständen fand man dann eine Tankstelle (in Form einer Zapfsäule vor einem Wohnhaus) und gelegentlich auch mal einen Convenience Store oder sogar ein kleines Dorf am Straßenrand. Endlich angekommen in der Großstadt mussten wir unsere erste Nacht zu viert im Van auf einem Parkplatz in Port Melbourne verbringen. Als wir am nächsten Morgen am Strand saßen und die frische Meeresluft genossen erreichte uns ein glücklicher Anruf – das Apartment, das wir gemietet hatten war schon 2 Tage früher frei geworden und wir konnten es in dieser Zeit umsonst bewohnen.
Da waren unsere Sachen auch schon in Windeseile gepackt und wir befanden uns auf dem Weg zu unserem neuen Heim für die nächsten 10 Tage, wo wir einige Stunden später auch schon alte bekannte aus Mildura empfangen konnten. Vanessa und Bettina – 2 deutsche Mädels die ihren Aufenthalt in Mildura sehr kurz gehalten haben und Anaelle – eine Französin, die etwa so lange wie wir in Mildura war. Alle zusammen haben wir es uns in unserem neuen Heim gemütlich gemacht und unsere Befreiung aus dem „harten“ Arbeiterleben gefeiert.
Die nächsten Tage haben wir uns damit vertrieben am Strand zu liegen, „unseren“ Stadtteil St Kilda unsicher zu machen, unser Geld im Casino zu verzocken, die Sushiläden der Stadt leer zu kaufen, die Haare mal wieder einem Friseur in die Hand zu geben! Alles in allem haben wir das Großstadtleben auf der einen Seite und die ungewohnte Privatsphäre im Apartment auf der anderen Seite genossen. Doch es ist immer irgendwann der Zeitpunkt an dem man sich verabschieden muss und wir müssen sagen, dass dies einer unserer schmerzlichsten Abschiede bisher war. Wir lassen eine Stadt zurück, in der wir es uns vorstellen könnten zu leben und Freunde, die wir wohl nie wieder sehen werden. Doch wir lachen einem neuen Abenteuer an der Ostküste entgegen und natürlich unseren wahren Helden zu Hause – euch!
Sonntag, 7. März 2010
Mildura II
Da sind wir schon wieder. Unsere Zeit in Mildura neigt sich langsam dem Ende zu und somit auch die Arbeitszeit. Auch wenn die Arbeit hart war, werden wir unseren Farmer und auch die Wassermelonen vermissen, von denen wir täglich mindestens eine verdrücken. Und wenn wir mal nicht gearbeitet haben, waren natürlich die umliegenden Pubs und Clubs auch nicht sicher vor uns. Am Freitag werden wir uns mit 2 Stuttgarter Jungs und ihrem Spongebob Van auf den Weg nach Melbourne machen und dort eine Woche im Apartment verbringen. So haben wir auch einmal die Möglichkeit das Roadtrip-Gefühl ein bisschen zu erfahren und treffen natürlich ein mal wieder alte Freunde in Melbourne!
Nach unserem dritten Besuch Melbournes steht dann ein Wiedersehen mit Graham und Susi in Narrandera, bei denen wir eine Woche im Post Office verbringen möchten. Dort kann noch ein letztes Mal Geld gespart werden, bevor wir aufbrechen zum letzten großen Trip dieser Reise. Das Ziel ist die Ostküste, die wir von unten erobern werden! Und wenn es klappt können wir dort auch unsere Berliner Mädels aus Mildura wieder sehen, die wir wirklich ein bisschen vermissen! Euch natürlich auch, aber bald sind wir wieder da!
Mildura II
Da sind wir schon wieder. Unsere Zeit in Mildura neigt sich langsam dem Ende zu und somit auch die Arbeitszeit. Auch wenn die Arbeit hart war, werden wir unseren Farmer und auch die Wassermelonen vermissen, von denen wir täglich mindestens eine verdrücken. Und wenn wir mal nicht gearbeitet haben, waren natürlich die umliegenden Pubs und Clubs auch nicht sicher vor uns. Am Freitag werden wir uns mit 2 Stuttgarter Jungs und ihrem Spongebob Van auf den Weg nach Melbourne machen und dort eine Woche im Apartment verbringen. So haben wir auch einmal die Möglichkeit das Roadtrip-Gefühl ein bisschen zu erfahren und treffen natürlich ein mal wieder alte Freunde in Melbourne!
Nach unserem dritten Besuch Melbournes steht dann ein Wiedersehen mit Graham und Susi in Narrandera, bei denen wir eine Woche im Post Office verbringen möchten. Dort kann noch ein letztes Mal Geld gespart werden, bevor wir aufbrechen zum letzten großen Trip dieser Reise. Das Ziel ist die Ostküste, die wir von unten erobern werden! Und wenn es klappt können wir dort auch unsere Berliner Mädels aus Mildura wieder sehen, die wir wirklich ein bisschen vermissen! Euch natürlich auch, aber bald sind wir wieder da!
Mittwoch, 17. Februar 2010
Mildura
Nach diesem und weiteren antemberaubenden Erlebnissen im schönen Melbourne war es dann aber auch wieder Zeit aufzubrechen. Am 29.1.10 kamen wir im heißen Mildura an und konnten am Sonntag einen Job bei einem Farmer namens Joe beginnen! Unsere Aufgabe war es die Weinstöcke mit einer Folie zu bedecken, um sie vor der direkten Sonne zu schützen und ihnen ein nettes Klima zu bescheren – keine einfache Arbeit für Personen unserer Größenordnung. Nach 2 Tagen mussten wir leider eine Pause einlegen, weil Ann-Sophie krank wurde und wir einen Arzt aufsuchen mussten. Da wir nicht so Recht wussten, wie schnell sie wieder gesund werden würde und ob Mildura der richtige Ort dafür ist, entschieden wir uns für ein paar Wochen zu unserer WWOOFing Farm zurück zu kehren. Diese Entscheidung haben wir jedoch schon einige Tage später überdacht. Letztendlich haben wir uns entschlossen der ganzen Sache noch eine Chance zu geben und mindestens die nächsten 4 Wochen hier zu verbringen. Da wir jedoch schon ausgecheckt hatten und das Hostel momentan total überbucht ist , müssen wir uns nun mit einem Bett, einem Geschirrset und einem Schlüssel begnügen.. Und da wir uns gerade sowieso alles teilen , wurden unsere Namen der Einfachheit halber im Büro einfach mal zu einem gemischt.Dort steht nun nicht mehr Katrin und Ann-Sophie , sondern Ann-Katrin.
Unsere Entscheidung zu bleiben hat sich schnell als die richtige erwiesen.
Schon einige Tage nach unserem Entschluss in Mildura zu bleiben konnten wir einen neuen Job antreten. Ann-Sophie begann von Anfang an ihre Arm- und Rückenmuskulatur beim Ernten von Wassermelonen zu trainieren, während Katrin fleißig Weintrauben und Feigen pflückte. Bei durchschnittlichen 40 Grad keine unanstrengende Sache , aber zumindest können wir so gleichzeitig an unserer Bräune für die Ostküste arbeiten und haben den Frühstücksnack frisch und gratis direkt vom Feld. Mittlerweile sind wir wieder vereint und erledigen auf der Farm viele verschiedene Ernte- und Gartenarbeiten.Damit werden wir uns wohl auch noch die nächsten Wochen die Zeit vertreiben!
Mittwoch, 20. Januar 2010
Fortsezung Melbourne - Alice Springs
Am nächsten Tag ging es dann schon los zum Uluru (oder Ayers Rock). Uns trennten nur noch 600km Wüste von dem größten Monolithen der Welt, der wohl DAS Bild ist, was jeder sofort mit Australien assoziiert. Gerade nach 8 Stunden Fahrt dort angekommen, mussten wir feststellen, dass wir es wirklich geschafft hatten die 1500km von Adelaide bis in die Mitte der Wüste zurückzulegen, um dann den majestätischen Felsen im Regen zu sehen. Ist denn das zu glauben? Da fährt man in die Mitte der Wüste und es regnet! Die daraus resultierende Enttäuschung wurde jedoch wieder gut gemacht, als wir uns dem Uluru näherten und sehen konnten, dass sich der sonst rote Felsen mit Wasser voll gesogen hatte und lila zu sein schien. Zudem strömten nun viele kleine Wasserfälle an ihm herunter. Unser Tourguide eröffnete uns voller Begeisterung, dass er noch nie so viel Wasser in den umliegenden Wasserlöchern gesehen hatte und war unglaublich beeindruckt von den Wasserfällen. Auch wir freundeten uns damit an, den Felsen mal anders als andere zu sehen und genossen dieses Spektakel. Beim Verlassen des Nationalparks auf dem Weg zu unserem Resort hielten wir noch einmal am Straßenrand, weil Clint etwas noch viel tolleres entdeckt hatte als die Wasserfälle! Über dem Uluru hatte sich eine enorme pilzförmige Wolke gebildet die nun wachsam und ruhig über ihm schwebte. Da wir uns den nicht vorhandenen Sonnenuntergang an diesem Abend gespart haben, war es selbstverständlich um 4 Uhr aufzustehen, um ersatzweise den Sonnenaufgang am Uluru zu betrachten, bevor wir uns auf unsere Wanderung um den Felsen begaben. Als wir uns munter um 6 Uhr aufmachten den Felsen zu umrunden, wurde uns noch ein weiterer Vorteil der schon etwas verbesserten Wettersituation klar: Für einen 10,4km Lauf waren angenehme 29°C einfach besser geeignet, als die üblichen 43°! Die Wanderung offenbarte uns, dass der Uluru viel fassettenreicher ist und viel mehr kleine Narben und Strukturen hat, als auf den typischen Bildern zu sehen ist. Besonders gefallen haben uns die kleinen Geschichten, die die Aboriginies zu diesen „Narben“ erzählen. Überraschend erfrischt machten wir uns nach der Wanderung dann alle zusammen auf zum Kata Tjuta, der ganz in der Nähe des Ulurus liegt und fast noch schöner war. Den Rest des Tages verbrachten wir fast ganz im Bus auf dem Weg zum Kings Canyon Resort, wo wir die Möglichkeit hatten draußen zu übernachten, wo doch unser erster Versuch am Uluru durch das Wetter verhindert wurde.
Clint kümmerte sich um das Lagerfeuer während wir es uns auf unseren zusammengerollten Schlafsäcken bequem machten, als jemand 5m von der Mitte des Camps entfernt einen Skorpion entdeckte. Dass Dingos gerne bei Nacht ins Camp kommen, um nach Essen zu suchen und es dort wie fast überall in Australien relativ große Spinnen und ein paar Schlangen geben kann war uns ja bewusst, aber das mit den Skorpionen hatten wir irgendwie nicht mitbekommen! Nachdem wir dann belehrt wurden, dass dieses Tier uns ausnahmsweise mal nicht töten kann, waren wir bereit zum aufatmen – doch dann kam noch dieser kleine Nachsatz, den Australier wohl besonders genießen: „Aber wenn es euch beißt tut das in etwa so weh als würdet ihr euch die Hand abhacken!“ Na da fühlt man sich doch gleich wohler in einem großen massiven Schlafsack, der als „Zelt“ dient! Dass wir unsere so genannten Swags erst ausbreiten sollten kurz bevor wir uns auch hineinlegen wollten hatte auch den Grund, dass es sich sonst die Tiere gerne darin bequem machen. Trotz allem gehörten wir am Ende noch zu dem kleinen Kreis der Mutigen, die sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen wollten und wurden mit einem atemberaubenden Sternenhimmel und auch ein paar Sternschnuppen belohnt!
Am nächsten Morgen brachen wir wieder in aller Frühe auf, um den Kings Canyon Walk vor dem Höhepunkt der Hitze hinter uns zu bringen und nicht auf dem „Heartattack Hill“ eine ungewollte Pause einlegen zu müssen. Wir haben alle den Heartattack Hill überwunden und sind wohlbehalten am wunderschönen Canyon angekomme.
Nach einer kurzen Lunch-Pause im Resort und einem kurzen Swim im dazugehörigen Pool ging es dann zurück auf den Highway nach Alice Springs, wo unsere Tour leider schon endete.
Doch weil es ein wenig schade war, dass wir alle ca. 4 verschiedenen Hostels gebucht hatten, beschlossen wir zusammen zu Abend zu essen und unsere Reise bei ein paar Bier und Tequila ausklingen zu lassen.
Nach einem weiteren Tag in Alice Springs haben wir uns dann aus der Mitte der Wüste verabschiedet und uns auf den Weg in die Tropen begeben und hier sind wir jetzt. Es ist wirklich faszinierend – die Luftfeuchtigkeit beträgt heute 82%, der Himmel ist bewölkt, aber es ist knackige 32°C warm und es fühlt sich exakt so an wie im Tropenhaus im Zoo!
Montag, 18. Januar 2010
10 Tage Melbourne - Alice Springs - Teil 2
10 Tage Melbourne - Alice Springs Teil 1
Gestartet sind wir am 5. Januar 2010-man muss dazu sagen, dass wir die nötigen Tickets am 4. Januar in einer Nachtaktion ausgedruckt haben und am 5. um 4.50 in der Früh auch mal nachgeschaut haben ob es überhaupt einen Tram gibt, der zu unseren PickupPoint fährt.Wie ihr euch sicher denken könnt.Es fuhr keiner. Aber da wir ja mittlerweile im Laufen ziemlich gut geübt sind, sind wir die stattlichen 2 km mit den satten Gepäck von je 30 kg zu Fuß gelaufen und waren letztendlich sogar die ersten am Treffpunkt.
Noch im Halbschlafe haben wir dann erstmal unser Sandwich gemümmelt und uns die Leute angeschaut mit denen wir nun die nächsten 10 Tage verbringen sollten.
Ein bunter Haufen aus Backpackern, typischen Touris, Studenten und anderen Grüppchen.
Insgesamt haben dann 22 Menschen auf den Bus gewartet, der auch nach ein paar Minuten Verspätung angerollt kam und uns Sean offenbarte-unseren Tourguide!
In den ersten 3 Tagen sind wir erstmal in mehreren Etappen von Melbourne nach Adelaide gefahren. Zu unserer Verwunderung gab es auch einen Zwischenstopp im geliebten Apollo Bay. Hätten wir das Tourprogramm nicht nur überflogen, sondern anständig durchgelsesn, hätten wir uns auch schon eher in Vorfreude wiegen können.So war es nun aber wirklich eine gelungene Überraschung. Es war ein sehr schönes Gefühl aus dem Bus zu steigen und sofort zu wissen wo man nun die beste Pizza findet während sich alle anderen erstmal orientieren mussten. Natürlich haben wir unseren Lunch dann ganz traditioniell an unserem Lieblingsplatz in den Dünen -wo wir auch schon das Weihnachtsfest verbracht haben-verspeist. Eine super Sache!
Und obwohl das natürlich schon eine tolle Sache für sich war, war das natürlich nicht das Highlight in diesen 3 Tagen. Schließlich haben wir uns unter anderem die faszinierende Felsformationen wie die 12 Apostel bei Sonnenuntergang angesehen.Und obwohl allein dieser Anblick schon überwältigend war, wurde er noch getoppt. Kurz nach Anbruch der Dämmerung wurde eine ganze Schar kleiner Pinguine an den Strand gespült, die sich dann in der sicheren Bucht ihr Nest für die Nacht gesucht haben. Es war herrlich anzusehen, als sich ca. 50 Pinguine erst in einem Grüppchen aufstellten um dann in Reih und Glied hintereinander den Strand hochzutrippelt um letzendlich in den Büschen zu verschwinden.Besonders erfreut waren wir über die , die nicht mit den anderen Pinguinen Schritt halten konnten, zurückfielen und dann mit ihren kurzen Beinchen Vollgas gaben um wieder aufzuholen.Süß!
Außerdem gab es noch die London Bridge, wunderschöne Strände, knuffige Koale und weiße Kängurus zu sehen.
Angekommen in Adelaide ging es dann auch schon wieder los mit der Sucherei der Tickets und Ungewissheit ob wir den 2-tägigen Hostel Aufenthalt nun überhaupt gebucht haben. Und natürlich wurden wir mal wieder für unsere mangelndes organisatorisches Engagemet belohnt-alles ist so gelaufen wie es sollte und so haben wir immernoch nicht dazugelernt.
Montag, 4. Januar 2010
Melbourne
Nachdem wir das idyllische Ferienörtchen Apollo Bay verlassen haben, hat uns unser Weg zurück in die Großstadt geführt! Hier erwartete uns wieder eine vollkommen andere Welt! Unser letzter Tag in Apollo Bay verlief etwas anders als erwartet! Da wir aus unserem Hostel schon ausgecheckt hatten, aber leider für keinerlei Campingequipment für den gebuchten Zeltplatz gesorgt hatten, wurde uns recht schnell klar: Wir sind nun für einen Tag und eine Nacht obdachlos! Teils angespannt, aber auch neugierig auf dieses Erlebnis haben wir uns mit unserem gesamten Haushalt auf den Weg zum Strand gemacht, um uns dort ein kleines Nest für die Nacht zu schaffen! Nach diesem mühsamen Weg haben wir uns dann auch gleich mit einer leckeren Pizza belohnt und mit einer Dose Dark&Stormy auf unsere verwegene Nacht angestoßen! Als die Sonne hinter dem Horizont verschwunden war, wurde uns dann relativ schnell bewusst, dass diese Nacht nicht so angenehm mild bleiben würde wie der Abend! Als die Temperatur dann unter 5°C gesunken war kamen wir auf die super Idee uns eine Mulde in den Dünen zu graben, damit uns niemand erstens sieht und wir ein wenig vor dem Wind geschützt sind. Nach einer knappen halben Stunde des Wühlens und Grabens durch den verwurzelten Sandboden haben wir es uns in unserem kleinen Nest so gemütlich gemacht wie es möglich war (wir hatten leider nicht einmal eine Decke) und haben uns den beeindruckenden Sternenhimmel angesehen! Die nächsten Stunden haben wir damit zugebracht zu frieren, uns vor kreischenden Möwen zu erschrecken und zu hoffen, dass doch endlich der Wecker um 5Uhr klingelt, damit wir uns mit Sack und Pack auf den Weg zum warmen Bus nach Melbourne machen können! Als wir an unserem Zwischenstop Geelong in den Zug nach Melbourne umstiegen, überkam uns das ungute Gefühl, dass die Gesamtbevölkerung von Geelong den Zug mit uns nach Melbourne teilen wollte! Uns wurde schnell klar, dass wir in eine große Massenbewegung zum Cricketspiel in Melbourne geraten waren. Nichts desto trotz hatten wir es nach einer guten Stunde Atemnot dann auch endlich geschafft Melbourne zu erreichen!
An unseren ersten Tagen in der Stadt haben wir uns erst einmal von den Menschen und der Großstadtstimmung (die wir ja schon lange nicht mehr hatten) berauschen lassen, sind stundenlang durch die Stadt gelaufen, um noch schnell ein Outfit für Silvester zu finden und haben uns natürlich auch hier den Royal Botanic Garden angesehen!Dann stand auch schon Silvester vor der Tür! Am 31. wurden wir dann von einer Freundin, die wir in Nyah kennen gelernt hatten abgeholt, um mit ihr und noch 4 weiteren Nyah-Familienmitgliedern das neue Jahr 10 Stunden vor der deutschen Zeit zu feiern! Die Belgier haben uns mit leckerem Essen verwöhnt und um halb 12 haben wir uns alle zusammen auf den Weg zum Strand gemacht, um uns das Feuerwerk über der Skyline Melbournes von dort aus anzusehen! Um 00:00Uhr haben wir lautstark allen auf all unseren unterschiedlichen Sprachen ein frohes neues Jahr gewünscht, sind in den Ozean gesprungen und haben uns schwimmend das Feuerwerk angesehen! Nass, aber glücklich haben wir uns dann auf den Weg zurück ins Apartment gemacht, um dort weiter zu feiern! Ab 2Uhr füllte sich das Haus nochmal, weil einige Australier auf dem Rückweg zu ihrer Wohnung die gute Laune förmlich riechen konnten und einfach mal hineingeschaut haben, was wir denn so treiben! So entstand eine bunte Mischung aus einem Haufen europäischer Backpacker und australischer Nachbarn! Alles in allem ein sehr gelungener Rutsch ins neue Jahr!
Aber damit war 2010 noch nicht genug gefeiert! Noch etwas müde und kaputt von der letzten Nacht machten wir uns gegen Mittag auf zum Sydney Myer Music Bowl, wo das Summadayze Festival stattfand! Auch hier waren wieder verschiedenste Nationalitäten und Typen vertreten, aber wir alle hatten eines gemeinsam: Wir wollten mit guten Djs und lauter „elektronischer Tanzmusik“ einen perfekten Start ins neue Jahr haben und das ist uns auch definitiv gelungen!
Unsere verbleibenden Tage werden wir damit verbringen uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt anzusehen und die wirkliche angenehme Atmosphäre zu genießen, bis wir uns dann auf unsere 10tägige Bustour nach Adelaide (über die Great Ocean Road) nach Alice Springs begeben!