Mittwoch, 25. November 2009



Ein wenig verrottet und vergammelt.So sieht es in dem Hostel aus in dem wir nun seit anderthalb Wochen leben. Das Mobiliar ist fast vollständig aus Sperrmüll und Schrott zusammengestellt worden und auch ansonsten ist alles recht schmuddelig. Nachdem wir nun jedoch den ersten Schock überwunden und uns den Umständen angepasst haben fühlen wir uns hier mittlerweile erstaunlich wohl. Zudem kostet uns das Wohnen hier sehr wenig Geld . Und schließlich sind wir ja zum Geld verdienen und Sparen hier. Das klappt bisher auch total gut. Wir hatten das Glück 2 Tage nach unserer Ankunft einen Job in einer Fabrik zu finden. Dort sortieren und Packen wir nun seit letzten Montag Nektarinen und Pfirsiche, die zum teil auch nach Europa exportiert werden. Wenn ihr also in nächster mal eine Nektarine essen solltet, könnte es sein, dass wir sie ein paar Tage zuvor in den Händen hatten. Unsere erste 50 Stunden Woche haben wir schon hinter uns gebracht und hoffen nun auch noch die nächsten 4 Wochen in der Fabrik arbeiten zu können.
Abgesehen vom Arbeiten hat man hier nicht allzu viele Beschäftigungsmöglichkeiten.
Nyah West ist ein Dorf mit 300 Bewohnern und ganzen 3 Geschäften. Die nächste größere Stadt Swan Hill ist 28km entfernt. So wird das Einkaufen gleich zum Tagesausflug. Ein ganz besonderes Highlight in Swan Hill ist der ALDI , in dem wir uns auch direkt mehrere Stunden herumgetrieben haben um uns an den deutschen Süßigkeiten und Weihnachtsgebäck zu erfreuen.
Ansonsten haben wir hier schon viele nette Menschen aus aller Welt getroffen.
Wir sind also für die nächsten Wochen in bester Gesellschaft. Für Weihnachten geht den es dann runter an die Küste nach Apollo Bay um den Weihnachtsabend am Strand zu verbringen.

Dienstag, 24. November 2009



Hier laeft grad ein bisschen was schief mit dem Computer, aber morgen gibt es wieder News :-)

Donnerstag, 12. November 2009

Wir befinden uns gerade mitten in unserem Aufbruchstress, wollen euch aber natürlich trotzdem noch ein paar Infos über unsere letzten Tage hier zukommen lassen.

Abgesehen von so schönen Dingen wie Dach schrubben und Hunde waschen, haben wir auch noch ein paar Highlights erlebt, wie zum Beispiel das Cruisen mit einem Feuerwehrauto quer durch die Felder und unser erstes australisches BBQ bei ein paar Freunden von Suzie und Graham.

Nun haben wir unsere Sachen gepackt und sind so gut wie auf dem Weg nach Nyah, wo wir ungefähr einen Monat lang in einer Fabrik arbeiten werden, um unseren Geldbeutel mal ein wenig aufzufrischen. Da wir noch nicht so genau wissen, wie groß diese Stadt ist und wo genau wir wohnen werden, können wir noch nicht genau sagen, ob wir dort die Möglichkeit haben regelmäßig ins Internet zu gehen. Macht euch keine Sorgen - ihr kennt uns, wir kommen zurecht.

Montag, 9. November 2009

Der Sonntagsausflug zum Fluss war wirklich klasse. Graham hat uns mit Gummireifen bewaffnet am Fluss abgesetzt, den wir dann 1 1/2 Stunden hinuntergetrieben sind bis zu der Stelle, wo er uns mit Picknickkorb und Handtüchern freudig erwartet hat.
Auf dem Rückweg haben wir dann noch schnell ein paar Sachen für Fish&Chips besorgt (ja an einem Sonntag im Supermarkt)um den Tag damit lecker ausklingen zu lassen.

Und nun neigt sich unsere Zeit hier auf der Farm auch schon langsam aber sich dem Ende zu...Warum? Wir haben einen Job gefunden. Ab nächster Woche werden wir in einer Fabrik in Nyah (süd-westlich von hier) Päckchen packen, um unser erstes richtiges Geld hier zu verdienen.

Ein anderer minimaler Umzug stand schon gestern bevor, als wir für die Nacht, auf der Flucht vor stechenden und beißenden Insekten aus unserem jetztigen Heim, dem Caravan, ins alte Post Office gezogen sind, wo wir nun unsere letzten Nächte, hoffentlich ungestochen, verbringen werden.

Freitag, 6. November 2009

Unser Farmleben



Wir sind nun mittlerweile seit 5 Tagen auf der hübschen Farm von Graham S. . Sie liegt ca.30 km von Nerrandera entfernt mitten im Nichts. Um den Nachbarn mal eben Hallo zu sagen nimmt man lieber das Auto statt zu Fuß zu gehen.
Für ein kleines bisschen Hintergrundwissen;) :
Bei der Farm hier handelt es sich um einen organischen Betrieb , der auf Chemie und so verzichtet. Hier tummeln sich ca. 3000 Schafe auf den riesigen Weiden herum und hier wachsen allerlei Sorten von Obst und Gemüse. Orangen , Zitronen, Quandong, Grapefruit, Pfirsiche und so weiter. Alles was hier auf den Teller kommt, ist frisch aus dem Garten oder von der Weide.
Die Menschen hier sind äußerst freundlich und haben uns sehr herzlich aufgenommen.
Katrin bekommt Ukulelenunterricht vom Farmer persönlich und abends sitzen wir meist alle zusammen um zu essen, trinken und zu quatschen.
Morgens und Nachmittags helfen wir bei allen mögliche Dingen, die hier so anfallen.
So sah unsere Woche bisher aus:

Dienstag: Ankommen, essen , schlafen
Mittwoch: Beim Schafescheren helfen , abends dinner bei den großeltern
Donnerstag: Zitronensammeln, Jan's Veranda vom Wüstensand befreien, Kies schippen, Mulch
verteilen
Freitag: Kleines Fotoshooting für einen Vortrag auf dem kanadischen Farmerkongress.Jaaaha
wir werden da bildich erwähnt;) , Kies schippen, Ziegeln schippen , Bäume pflanzen,
Samstag: Weg im Garten pflastern, Beete anlegen

Wie ihr seht sind wir hier äußerst fleißig;) Morgen machen wir dafür alle ein Picknick an einen Fluß hier in der Nähe...


Donnerstag, 5. November 2009

3.November 2009 - Weg nach Narrandera

Heute Morgen haben wir uns um 5 Uhr auf den Weg nach Narrander gemacht. Nun sitzen wir im Zug und sind gespannt auf das was uns erwartet. Je mehr wir uns unserem Ziel nähern desto mehr verändert sich die Landschaft. Statt Palmen und Sandstrand eröffnen sich nun riesige Weideflächen mit vereinzelten Farmen.



Mittwoch, 4. November 2009

Wie ihr sicher gemerkt habt hat das mit den Fotos nicht ganz so geklappt. Alles nicht so einfach mit dem Internet hier .Also jetzt noch mal in aller Ruhe.
Erstmal ein Nachtrag über unsere erste Woche in Sydney im Bondi Beachhouse ( 29.10-3.11).

Nachdem wir die ersten Tage im Railway Square Hostel in Sydney Central verbracht haben und alle Formalitäten geklärt haben sind wir nun in das Bondi Beachhouse umgezogen, welches, wie der Name verrät, direkt am Strand liegt.
Dort verbringen wir nun unsere letzten Tage in Sydney.
Das Wetter ist mittlerweile Bombe: die Sonne knallt, blauer Himmel & es weht eine leichte Brise.
Heute waren wir das erste Mal am Strand und im Meer schwimmen. Wir hatten Glück und haben direkt ein paar Delfine entdeckt ( Ja , in freier Wildbahn ;) )
Gestern haben wir ein bekanntes Gesicht aus Neukirchen-Vluyn gesehen. Die liebe Birte!
Zusammen haben wir dann ein wenig die Stadt erkundet...


Damit ihr uns auch glaubt , dass wir nicht für ein halbes Jahr in den Vluyner Stuben eingecheckt haben; hier ein Foto. Wir haben hier haufenweise Fotos liegen. Leider dauert es Ewigkeiten sie alle hoch zu laden.