Montag, 18. Januar 2010

10 Tage Melbourne - Alice Springs Teil 1




10 Tage Melbourne- Alice Springs.Das war der Name der Tour die wir gebucht hatten und es steckte viel mehr dahinter als wir unrsprünglich erwartet hattem.Das wir in diesen 10 Tagen eine Menge sehen werden wussten wir, aber das wir im Endeffekt so viel erleben würden, davon haben wir gar nicht geträumt.
Gestartet sind wir am 5. Januar 2010-man muss dazu sagen, dass wir die nötigen Tickets am 4. Januar in einer Nachtaktion ausgedruckt haben und am 5. um 4.50 in der Früh auch mal nachgeschaut haben ob es überhaupt einen Tram gibt, der zu unseren PickupPoint fährt.Wie ihr euch sicher denken könnt.Es fuhr keiner. Aber da wir ja mittlerweile im Laufen ziemlich gut geübt sind, sind wir die stattlichen 2 km mit den satten Gepäck von je 30 kg zu Fuß gelaufen und waren letztendlich sogar die ersten am Treffpunkt.


Noch im Halbschlafe haben wir dann erstmal unser Sandwich gemümmelt und uns die Leute angeschaut mit denen wir nun die nächsten 10 Tage verbringen sollten.
Ein bunter Haufen aus Backpackern, typischen Touris, Studenten und anderen Grüppchen.
Insgesamt haben dann 22 Menschen auf den Bus gewartet, der auch nach ein paar Minuten Verspätung angerollt kam und uns Sean offenbarte-unseren Tourguide!



In den ersten 3 Tagen sind wir erstmal in mehreren Etappen von Melbourne nach Adelaide gefahren. Zu unserer Verwunderung gab es auch einen Zwischenstopp im geliebten Apollo Bay. Hätten wir das Tourprogramm nicht nur überflogen, sondern anständig durchgelsesn, hätten wir uns auch schon eher in Vorfreude wiegen können.So war es nun aber wirklich eine gelungene Überraschung. Es war ein sehr schönes Gefühl aus dem Bus zu steigen und sofort zu wissen wo man nun die beste Pizza findet während sich alle anderen erstmal orientieren mussten. Natürlich haben wir unseren Lunch dann ganz traditioniell an unserem Lieblingsplatz in den Dünen -wo wir auch schon das Weihnachtsfest verbracht haben-verspeist. Eine super Sache!




Und obwohl das natürlich schon eine tolle Sache für sich war, war das natürlich nicht das Highlight in diesen 3 Tagen. Schließlich haben wir uns unter anderem die faszinierende Felsformationen wie die 12 Apostel bei Sonnenuntergang angesehen.Und obwohl allein dieser Anblick schon überwältigend war, wurde er noch getoppt. Kurz nach Anbruch der Dämmerung wurde eine ganze Schar kleiner Pinguine an den Strand gespült, die sich dann in der sicheren Bucht ihr Nest für die Nacht gesucht haben. Es war herrlich anzusehen, als sich ca. 50 Pinguine erst in einem Grüppchen aufstellten um dann in Reih und Glied hintereinander den Strand hochzutrippelt um letzendlich in den Büschen zu verschwinden.Besonders erfreut waren wir über die , die nicht mit den anderen Pinguinen Schritt halten konnten, zurückfielen und dann mit ihren kurzen Beinchen Vollgas gaben um wieder aufzuholen.Süß!

Außerdem gab es noch die London Bridge, wunderschöne Strände, knuffige Koale und weiße Kängurus zu sehen.


Angekommen in Adelaide ging es dann auch schon wieder los mit der Sucherei der Tickets und Ungewissheit ob wir den 2-tägigen Hostel Aufenthalt nun überhaupt gebucht haben. Und natürlich wurden wir mal wieder für unsere mangelndes organisatorisches Engagemet belohnt-alles ist so gelaufen wie es sollte und so haben wir immernoch nicht dazugelernt.
Adelaide war eine ganz neue Erfahrung. Von allen Seiten umringt von Weingebieten, das Klima schon deutlich heißer als in den bisherigen Städten und für eine für Australien doch recht große Stadt überraschend unmodern. Gerade dadurch aber doch äußerst übersichtlich und gemütlich. Genauso auch der dazugehärige Strand , dem wir uns selbstverständlich an unserem freien Tag gewidmet haben.










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