Nach einem Tag Pause ging es dann mit einem Busnund einer kleineren Gruppe auf zum nächsten Teil unserer Tour: In 6 Tagen von Adelaide ins Herz Australiens - Alice Springs! Nachdem wir unseren neuen Tourguide Clint und 7 neue Tourmitgleider begrüßt hatten, ging es los. Nach kurzer Zeit mussten wir leider feststellen, dass die Klimaanlage unseres niedlichen Kleinbusses kaputt war und wir es wohl keine 6 Tage bei über 40°C in ihm aushalten würden. Also wurde kurzer Hand mit einer Gruppe der gleichen Organisation getauscht die glücklicherweise gerade aus dem heißen Inneren des Landes kamen. Mit angenehm kühlen 30°C und neuem Elan ging es dann auf zu unserem ersten Stopp - Quorn in den Flinders Ranges. Dort haben wir 2 Tage in einer alten Mühle übernachtet und unsere erste Wanderung in den frühen Morgenstunden unternommen. Von den erkletterten Flinders Ranges konnten wir dann den Ausblick auf eine Bergkette genießen, die einen fast vollständigen Kreis bildet. Aus der Luft heraus soll es noch beeindruckender sein, doch auch schon von der Aussichtsplattform war es faszinierend aus dem mit Eukalyptusbäumen bewachsenen Tal die nahezu geschlossene bergkette um uns herum zu betrachten.
Dass das nicht die letzte Wanderung um 6 Uhr morgens bleiben würde, wurde uns bewusst, als uns Clint bei einem leckeren BBQ mit Emu und Känguru (sehr schmackhaft) die genauen Pläne für die nächsten Tage erklärte. Diese beinhalteten das tägliche Aufstehen um 5Uhr, um spätestens um 6 zum neuen Ziel aufbrechen zu können, damit wir unsere Wanderungen (die gerne zwischen 5 und 10km umfassten) vor der brennenden Mittagssonne beenden konnten. Gelockt wurden wir mit dem Versprechen dadurch mehr Zeit für den Pool zu gewinnen. Im Nachhinein waren wir ihm auch alle immer sehr dankbar dafür!
Nach unseren 2 Nächten in Quorn ging es ein Stückchen ins Landesinnere nach Coober Pedy, einer der größten Fundstellen von Opalen der Welt! Die Stadt ist außerdem bekannt dafür, dass viele Hostels und auch der Großteil aller privaten Wohnungen unter der Erde liegen. Und so checkten auch wir in ein Hostel unter der Erde ein. Doch bevor wir es uns unter der 6m dicken Gesteinsschicht zum Schlafen gemütlich machten, hatten wir noch etwas ganz besonderes vor! In der Stadt wohnt ein nettes Pärchen, dass eine Auffangstation für Kängurus führt. Gerade dort angekommen waren wir schon so gerührt von den kleinen Kängurus, dass wir am liebsten gar nicht mehr gegangen wären. Wir durften ihnen dabei zusehen wie sie noch relativ unkontrolliert herum hüpften, weil sie erst 4-6 Monate alt waren und eigentlich noch in Mamas Beutel gehört hätten. Außerdem durften wir sie füttern und streicheln. Als de nette Dame uns dann auch noch offenbarte, dass wir die kleinen Stinker in ihren genähten Beuteln auf den Arm nehmen dürfen waren wir total aus dem Häuschen. Das unfassbare Glück, dass wir in diesem Moment verspürten kann man wahrscheinlich unschwer den Bildern entnehmen...
Fortsetzung folgt
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