Mittwoch, 24. März 2010

mal wieder in Melbourne




Und wieder einmal sind wunderschöne 10 Tage in unserer Traumstadt vorbei. Wir haben Melbourne nun endgültig hinter uns gelassen und uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedet!
Am 12.März haben wir uns mit Chris und Christian, die wir im Working Hostel in Mildura kennen gelernt haben, auf den Weg nach Melbourne gemacht. Dieses Mal jedoch nicht wie gewohnt mit Bus oder Zug, sondern im selbst designten Spongebob Van der beiden. Die 9 stündige Fahrt hat uns größtenteils über einen geraden Highway durch die endlosen Weiten des australischen Buschs geführt. In guten 50-70 km Abständen fand man dann eine Tankstelle (in Form einer Zapfsäule vor einem Wohnhaus) und gelegentlich auch mal einen Convenience Store oder sogar ein kleines Dorf am Straßenrand. Endlich angekommen in der Großstadt mussten wir unsere erste Nacht zu viert im Van auf einem Parkplatz in Port Melbourne verbringen. Als wir am nächsten Morgen am Strand saßen und die frische Meeresluft genossen erreichte uns ein glücklicher Anruf – das Apartment, das wir gemietet hatten war schon 2 Tage früher frei geworden und wir konnten es in dieser Zeit umsonst bewohnen.
Da waren unsere Sachen auch schon in Windeseile gepackt und wir befanden uns auf dem Weg zu unserem neuen Heim für die nächsten 10 Tage, wo wir einige Stunden später auch schon alte bekannte aus Mildura empfangen konnten. Vanessa und Bettina – 2 deutsche Mädels die ihren Aufenthalt in Mildura sehr kurz gehalten haben und Anaelle – eine Französin, die etwa so lange wie wir in Mildura war. Alle zusammen haben wir es uns in unserem neuen Heim gemütlich gemacht und unsere Befreiung aus dem „harten“ Arbeiterleben gefeiert.
Die nächsten Tage haben wir uns damit vertrieben am Strand zu liegen, „unseren“ Stadtteil St Kilda unsicher zu machen, unser Geld im Casino zu verzocken, die Sushiläden der Stadt leer zu kaufen, die Haare mal wieder einem Friseur in die Hand zu geben! Alles in allem haben wir das Großstadtleben auf der einen Seite und die ungewohnte Privatsphäre im Apartment auf der anderen Seite genossen. Doch es ist immer irgendwann der Zeitpunkt an dem man sich verabschieden muss und wir müssen sagen, dass dies einer unserer schmerzlichsten Abschiede bisher war. Wir lassen eine Stadt zurück, in der wir es uns vorstellen könnten zu leben und Freunde, die wir wohl nie wieder sehen werden. Doch wir lachen einem neuen Abenteuer an der Ostküste entgegen und natürlich unseren wahren Helden zu Hause – euch!

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